Klimawandel
Regierungen arbeiten nicht in einem Vakuum. Wir alle müssen uns überlegen, wie wir in unseren verschiedenen Rollen – als Bürger, als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber, als Investoren und als – kritische – Wähler – und nicht nur als Konsumenten Einfluß nehmen.
Konsumenten
Sie können nur für kurze Zeitperioden mobilisiert werden. Für nachhaltige Aktionen hingegen brauchen wir konzertierte, effektive und langanhaltende Kampagnen von den Firmen, den Investoren und von den Regierungen.
Greendex
Anfang 2009 hat die The National Geographic Society and das kanadische Institut GlobeScan den zweiten “Greendex”-Jahresbericht über die nachhaltigen Konsumgewohnheiten von 17 Ländern veröffentlicht. Der Index enthält insgesamt 65 Wahlmöglichkeiten der Lebensgestaltung von Konsumenten und beinhaltet so verschiedene Bereiche wie Energieverbrauch, Transport, Unterkunft, Ernährung und Produktkäufe. Den Konsum berechnet Greendex sowohl im Hinblick auf die aktiven Entscheidungen der Verbraucher – wie zum Beispiel die Reparatur von Produkten anstelle eines Neukaufs, die Verwendung von Kaltwasser für’s Wäschewaschen oder der bevorzugte Kauf von Naturprodukten im Gegensatz zu solchen, die die Umwelt schädigen – als auch mit Blick auf Kaufentscheidungen, die eher von den Umständen bestimmt werden: durch das Klima, in welchem die Konsumenten jeweils leben oder durch die Verfügbarkeit von Naturprodukten oder des öffentlichem Nahverkehrs.
Wissen Sie eigentlich, was Ihre persönlichen Konsum-Entscheidungen unterm Strich bewirken? Und wie steht es um die ihrer Mitbürger? Wie gut nehmen die Menschen Gewohnheiten an, die die Welt zu einem umweltfreundlicheren Ort werden lassen? Wie hat sich dies im Laufe des vergangenen Jahres geändert?
Finden Sie es heraus auf der “Greendex”-Website des National Geographic
GoodGuide
Eine neue Applikation für das Apple iPhone, das den Usern erlaubt, mit dem Handy Produkte mit Hilfe eines Strichcode-Scanners zu überprüfen. Das System ist als Freeware auf der Website vonGoodGuide erhältlich und ermöglicht es den iPhone-Besitzern ein besseres Gefühl für ihren sog. Umwelt-Footprint zu bekommen, vorausgesetzt, sie sind daran interessiert einen Blick jenseits von Verpackung und Preisaufkleber zu werfen.
Ob nun unsere Zukunft eher global vernetzt oder aber lokal zentriert sein wird: besser informierte Verbraucher können die treibende Kraft sein, wenn es um Unternehmens- oder Regierungskampagnen für den Klimawandel geht.
Basierend auf “Can consumers save our climate?”
einem Artikel von John Elkington und openDemocracy.net
veröffentlich unter der Creative Commons-Lizenz.



