Eine Londoner Firma wandelt weggeworfene Textilien in neue Produkte um. Dies ist Teil eines Trends, der Upcycling genannt wird und der – laut seinen Vertretern – der Umwelt von großem Nutzen ist.
Im Gegensatz zur herkömmlichen Wiederverwertung von Abfallstoffen, bei der Materialien wie Plastik und Papier stufenweise abgewertet und nur begrenzt oft wiederverwertet werden können (Downcycling), verwandelt der Prozeß des Upcycling Müll in höherwertige Produkte. Das gibt Grund zu der Hoffnung, daß das höchste Ziel umweltfreundlichen Designs erreicht werden kann – nämlich Stoffe wieder und wieder zu verwerten und sie von den Müllhalden fernzuhalten. Die Anhänger dieses Verfahrens sagen dazu “den Kreis schließen”.
Im Endeffekt verwandelt sich auch die Geisteshaltung der Menschen: weg von der Idee der Abfall-Lagerung und hin zur ständigen Wiederverwertung.
Eine kleine, aber ständig wachsende Anzahl von Firmen hat damit begonnen auf diese Art zu denken. Sie sind der Auffassung, daß dies unabdingbar sei für wohlhabende Konsumgesellschaften, die anfangen müssen, ihre Ressourcen zu schonen, Treibhausgase zu reduzieren und Müllberge abzubauen. Weniger Müll zu produzieren würde auch zunehmend mehr Gewinn generieren.
Mehr dazu: Upcycling Evolves From Recycling von Beth Gardiner (New York Times)
Um ein tieferes Verständnis für dieses umweltfreundliche Konzept zu entwickeln, empfiehl fairplanet Ihnen das Buch der “Väter” des Upcycling-Konzeptes:
Einfach intelligent produzieren: Cradle to cradle.
Die Natur zeigt, wie wir die Dinge besser machen können.
Gebrauchsanweisungen für das 21. Jahrhundert
Von Michael Braungart (Autor), William McDonough (Autor) und Gero von Randow (Herausgeber)





