Hände weg vom Acker, Mann

In: Live Green + Clean

Weltweit spekulieren Investmentbanken an den Börsen mit Agrar-Rohstoffen wie Mais, Soja oder Weizen. Ein lukratives Geschäft für sie, fatal für die Menschen in den ärmsten Ländern: Der foodwatch-Report “Die Hungermacher” liefert erdrückende Belege, dass Deutsche Bank, Goldmann Sachs & Co. dadurch die Preise für Nahrungsmittel in Höhe und Menschen in den Hunger treiben.

Das alles geschieht auch mit dem Geld, das wir in Lebensversicherungen oder Pensionsfonds stecken. Versicherungen und Banken wetten damit auf die Preise für Lebensmittel-Rohstoffe. Groß im Geschäft: Die Deutsche Bank, eine der größten Investmentbanken der Welt. foodwatch fordert: Schluss damit!

Unter dem Motto “Hände weg vom Acker, Mann!” hat foodwatch deshalb heute eine E-Mail-Aktion an Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann gestartet: Die einflussreiche Bank soll mit gutem Beispiel vorangehen und aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aussteigen. Wir wenden und gezielt an Herrn Ackermann, weil er gleichzeitig Präsident des Institute of International Finance, des einzigen globalen Bankenverbandes, und damit der oberste Lobbyist der Branche ist – die sich bislang erfolgreich gegen jede effektive Regulierung wehrt. Unsere zweite Forderung ist: Der Bankenweltverband soll eine Regulierung der Rohstoffmärkte aktiv unterstützen.


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About Blog: Die Essensretter

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2 Responses to “Hände weg vom Acker, Mann”

  1. Regenwald Helfer October 26, 2011 at 5:20 pm #

    Geniale Überschrift.

    Werd mich natürlich beteiligen, obwohl es mich damals genervt hat, dass Foodwatch mich angerufen hat und mir ein Spendenabo aufquatschen wollte.

  2. Martin Rücker, foodwatch October 26, 2011 at 5:35 pm #

    Hallo Regenwald Helfer,
    es freut uns, dass Ihnen diese so wichtige Aktion gefällt! foodwatch ruft grundsätzlich nur nach Einwilligung bei jemandem an. Wenn Sie das nicht möchten, bitte einfach darauf achten, dass die Option “Halten Sie mich auf dem Laufenden…” nicht angewählt ist, dann wird es keine Kontaktaufnahme durch uns geben.

    Viele Grüße,
    Martin Rücker, foodwatch

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