Wissenschaftsjahr Zukunftsprojekt ERDE: Vorschau März 2012

In: Read the World

Im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde zeigen Universitäten und weitere Einrichtungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, warum die Forschung für nachhaltige Entwicklungen der Schlüssel für die Zukunft ist.

Mit der Reihe „Transformatives Wissen schaffen“ schlagen der Verbund für nachhaltige Wissenschaft (NaWis-Verbund) und das Ecological Research Network (EcoRNet) zum Beispiel eine Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Denn Forschungsergebnisse bieten die Basis, um nachhaltigere Lebensweisen entwickeln zu können. Am 8. und 9. März laden die Veranstalter zum Umweltforum „Was bewegt? Von sozial-ökologischen Experimenten in den Alltag“ nach Berlin ein. Pioniere aus den Bereichen nachhaltige Energieerzeugung, Unternehmertum und Konsum stellen dort ihre Visionen für die Zukunft vor – und werfen die Frage auf, ob sie nicht zur Praxis der Mehrheit werden könnten.

Artenvielfalt bewahren, Ressourcen nachhaltig nutzen
Das Senckenberg Museum in Frankfurt am Main widmet sich am 22. März den Ursachen und Folgen des Biodiversitätsverlusts: Wie viele Arten braucht die Spezies Mensch neben sich, um auf diesem Planeten leben zu können? Und wie kann die Menschheit sich nachhaltig entwickeln und gleichzeitig die biologische Vielfalt erhalten? Im Diskursformat „Korsakow-Show“ kommen live und im Film internationale Experten zu Wort. Das Publikum stimmt per Laserpointer über den Fortgang des Gesprächs ab und bringt eigene Beiträge ein.

Im Braunschweiger Haus der Wissenschaft diskutieren am 29. März Nachhaltigkeitsexperten über Möglichkeiten eines weltweit anwendbaren Wassermanagements. In der Reihe „Tatsachen? Forschung unter der Lupe“ erörtern ein Chemiker, zwei Umweltökonomen und ein Mitglied von „Ingenieure ohne Grenzen“, wie sich verhindern ließe, dass die Kriege der Zukunft um die Ressource Wasser geführt werden.

Leben erforschen – Zukunft gestalten
Aktuelle Entwicklungen in der Biotechnologieforschung zeigt die „Erlebniswelt BIOTechnikum“. Im März macht der Ausstellungstruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in verschiedenen Städten Brandenburgs und Thüringens Station. Besucherinnen und Besucher erfahren hier, wie die Wissenschaft Prozesse aus der Natur übernimmt, um umweltschonende Produkte zu entwickeln.

An die Folgen des Reaktorunfalls in Fukushima vor einem Jahr erinnert das Deutsche Theater in Berlin. Unter dem Motto „Sperrzone Japan“ gibt es am 3. März Inszenierungen, Lesungen und Vorträge zum Thema. Mit ihren Beiträgen wollen Schauspieler, Autoren, Regisseure und Vertreter des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung den Dialog über die Kernenergie vorantreiben.

Auf www.zukunftsprojekt-erde.de und in den sozialen Netzwerken wie Facebook sowie auf Twitter und YouTube bietet das Wissenschaftsjahr für nachhaltige Entwicklungen tagesaktuelle Informationen zum Thema und lädt zum Mitdiskutieren ein. Im Pressebereich finden Sie als Journalistin und Journalist alle Hintergrundinformationen sowie aktuelle Pressemeldungen zum Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde zum Download.

Ausgewählte Veranstaltungen im Überblick:

Kontakt
Redaktionsbüro Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde
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About Blog: Zukunftsprojekt ERDE

20 Jahre nach dem ersten Umweltgipfel kommt die Welt in Rio de Janeiro im Juni 2012 erneut zusammen, um nachhaltige Lösungen für die komplexen ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen unserer Erde zu entwickeln. Auch das diesjährige Wissenschaftsjahr – Zukunftsprojekt Erde steht im Zeichen der Forschung für nachhaltige Entwicklungen: Sie ist der Schlüssel für die Zukunft, um die Erde für kommende Generationen zu bewahren. Drei zentrale Fragen stehen im Mittelpunkt: Wie wollen wir leben? Wie müssen wir wirtschaften? Wie können wir unsere Umwelt bewahren? Zahlreiche Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur laden ein zur Debatte über die Ziele, Herausforderungen und Aktionsfelder einer nachhaltigen Entwicklung. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).

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